Testbericht Teil 4: Der RC Leopard 2A5

Geschützturm und Elektronik

Als Problematisch empfinde ich Lampen vorn und hinten, die während des Fahrbetriebs leuchten (solch Zubehör war schon bei anderen Modellfahrzeugen als Akkuvernichter Nr.1 bekannt)! Diese Beleuchtung ist nicht annähernd realistisch und durch den Gebrauch von normalen Glühwendellampen auch nicht mehr zeitgemäß. Der Geschützturm lässt sich um 340° in beide Richtungen drehen. Einen komplett um 360° drehenden Turm kann man aber auch nur bei Profi- Modellen erwarten. Drehgeschwindigkeit ist mir etwas zu langsam und die Geräuschkulisse dabei ist mit kreischend und unangenehm beschreibbar. Die Hauptwaffe lässt sich nach oben und unten bewegen verbunden mit MG Schussgeräuschen. Für die Auf- und Ab-Bewegung gibt es 2 Tasten auf der Fernsteuerung, jedoch hat jede der Tasten die gleiche Aktion, da die Kanone bei gedrücktem Taster durchgehend auf und ab fährt. Präzises schnelles Zielen kann dadurch nicht erreicht werden. Die Hauptwaffe kann mit jeweils 1 von 4 mitgelieferten „Granaten“ beladen werden. Im Frontladeprinzip wird das Geschoss in das Rohr gelegt und mit dem mitgelieferten Ladestock gegen eine Federkraft gespannt. Die auf der Verpackung angegebenen Zubehör Softair Kugeln sind keinesfalls zu empfehlen, da diese im schlimmsten Fall das Rohr einfach nur verstopfen. Waffe ist nun geladen – also kann geschossen werden. Auslöser gedrückt und mit lautem Schussgeräusch macht sich die Granate auf den Weg zu ihrem Ziel (oder irgendwo in die Wohnung, wo man sich nach 20min eingestehen muss, dass man nun nur noch 3 Granaten zur Verfügung hat). Das Fahrzeug simuliert mit einem leichten Rückwarts rucken den Rückstoß des Schusses und die Kanone bekräftigt dies ebenso mit einer Rücklaufbewegung. Schussweite beträgt ca. 5-7m.

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