Testbericht Teil 3: Der RC Leopard 2A5

Ich will an dieser Stelle jedoch darauf hinweisen, dass er laut Bedienungsanleitung nicht auf solchen Untergründen bewegt werden darf.
Wer seinen Garantieanspruch also nicht verlieren möchte, nennt sich entweder Eigentümer einer 30-100qm² Indoorspielfläche oder wartet auf die sonnigen Tage im Jahr, um den warmen sauberen Asphalt vor dem Haus als Fahrfläche zu nutzen. (Es gibt nur leider keine asphaltierten Panzerstrecken!) Das ist kein RC Fahrzeug für ein 15qm² Kinderzimmer! Falscher Maßstab, viel zu schnell und empfindlich. Wobei ich auf empfindlich weiter eingehen möchte. Nach den ersten Ausfahrten (Outdoor insgesamt etwa 90min) stellten sich auch schon die ersten Mängel ein. Hauptproblem Nr.1 Kette: die Linke gerissen, die Rechte ausgeleiert. Mit Sekundenkleber die Panne behoben. Beim Drehen auf der Stelle springen nun sporadisch abwechselnd die Ketten vom Antriebsrad. Passiert allerdings größtenteils nur auf gut haftenden Oberflächen wie z.B. Teppich oder Veloursboden, also Oberflächen, wie sie nur in Wohnungen vorkommen, für diese der Leopard ja immerhin konzipiert ist. Neue Ketten hatten nach 30min Indoorfahrten dann das gleiche Problem. Die Dämpfung hat keinerlei positive Auswirkung auf das Fahrverhalten und ist wahrscheinlich nur als nette optische Spielerei gedacht. Trotz des hohen Eigengewichts verhält sich der Leopard z.B. bei kleinen Steinen (<1cm) als wäre er gänzlich ungefedert. Das Fahrzeug wird komplett ausgehoben anstatt die Kette den Stein einfach nur überrollt. Mit einer weit weicheren Abstimmung würde man dem realistischeren Fahrverhalten näher kommen.

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